Was bedeutet LSF? Alles Wichtige über den Schutz, den dein Sonnenschutzmittel bietet.

2023-05-22 Cathy Molenaar
Wat is SPF? Alles over de bescherming van jouw zonnebrand

Was ist SPF? Und was bedeutet der Faktor, der auf dem Sonnenschutzmittel angegeben ist?

Was bedeutet SPF?

SPF steht für Sun Protection Factor und zeigt an, dass das Produkt deine Haut vor UV-Strahlen schützt. SPF gibt an, wie lange du in der Sonne geschützt bist, bevor du einen Sonnenbrand bekommst. Die Zahl hinter SPF ist die Multiplikation der Zeit, die du ohne Sonnenschutz verbrennen würdest.

Wie lange wirkt Sonnenschutz mit Faktor 30?

Wenn du normalerweise nach 10 Minuten verbrennst, würdest du mit Faktor 30 erst nach 30x10 = 300 Minuten verbrennen. Das bedeutet also, dass du dich nach 300 Minuten wieder eincremen musst.

Wie funktioniert SPF und wovor schützt es?

SPF ist keine einzelne Substanz oder Zutat, die Produkten zugesetzt wird. Es gibt also verschiedene Inhaltsstoffe, die einem Produkt zugesetzt werden können, um Schutz vor UV-Strahlung zu bieten.

Bei Food for Skin verwenden wir das natürliche Produkt Zink. Das bildet einen natürlichen, mineralischen Filter statt eines chemischen Filters, was besser für die Natur und für dich ist! Neugierig, wie du einen natürlichen Sonnenschutz erkennst? Das liest du hier.

Was sind UVA und UVB?

Eine einfache Eselsbrücke: A=Aging (Alterung). B=Burn (Verbrennung). UVA-Strahlen dringen tief in deine Haut ein und können zu Hautalterung, Pigmentflecken und Sonnenallergie führen. UVB-Strahlen sind etwas oberflächlicher und verursachen die Verbrennung der Haut. Beide bergen ein Risiko für die Entwicklung von Hautkrebs. Achte also immer darauf, dass dein Produkt sowohl UVA- als auch UVB-Schutz bietet. Du erkennst dies an diesem Symbol, das verpflichtend auf der Verpackung stehen muss:

Ist eine Tagescreme mit SPF als Sonnenschutz ausreichend?

Wenn Faktor 30 oder 50 auf der Creme steht, muss sie diesen Schutzfaktor auch bieten. Aber Menschen tragen solche Cremes oft zu dünn auf, wodurch der Faktor nicht erreicht wird.

Unserer Meinung nach mindert SPF in einer Tagescreme deren Qualität und Wirkung. Es muss viel Puder zugesetzt werden, damit die Creme ausreichend vor UV-Strahlung schützt. Damit sich das gut auftragen lässt, müssen wiederum verschiedene Öle hinzugefügt werden. So wird ein Teil der Creme, der eigentlich andere Wirkstoffe enthalten könnte, durch den SPF eingenommen. Schade!

Außerdem ist es an Tagen, an denen die Sonne wenig scheint, zum Beispiel im Winter, nicht nötig, SPF auf dein Gesicht aufzutragen. SPF ist jedoch oft ziemlich dick und kann dadurch deine Poren verstopfen. Das kann deine Haut verschlechtern, während der SPF an diesem Tag eigentlich gar nicht nötig war.

Zu guter Letzt ist es auch gut, Vitamin D über die Sonne aufzunehmen. Jeden Tag SPF aufzutragen wäre also schade für die Vitamin-D-Aufnahme.

Ist SPF 50 wirklich viel besser als SPF 30?

Viele Menschen denken, dass Faktor 50 viel „besser“ schützt. Aber der Unterschied zwischen Faktor 30 und 50 ist minimal. Faktor 50 schützt nur länger; wenn du normalerweise in 10 Minuten verbrennst, musst du dich mit Faktor 30 nach 300 Minuten und mit Faktor 50 nach 500 Minuten erneut eincremen.

Aktuell wird diskutiert, ob Faktor 30 oder Faktor 50 besser ist. Vorweg: Du solltest deine Haut im direkten Sonnenlicht immer so gut wie möglich schützen. Das kann auch eine Sonnencreme in Kombination mit einer Kappe oder einem Hut sein, und am liebsten: bleib komplett aus der direkten Sonne, vor allem zwischen 12 und 15 Uhr, wenn die Sonnenintensität am höchsten ist. Weitere Tipps für verantwortungsvolles Sonnenbaden liest du hier.

Ein Faktor 30 bietet ausreichend Schutz, sofern du dich rechtzeitig wieder eincremst. Nimm an sonnigen Tagen also immer eine Tube in deiner Tasche mit, zum Beispiel die Food for Skin SPF30-150ml.

Kein SPF schützt zu 100%. Unser Faktor 30 schützt zu 96,6% vor UVB und ist breitbandig (also auch vor UVA). Ein Faktor 50 würde zu 98% schützen. Das ist also ein Unterschied im Schutz von 1,4%. Bei einem mineralischen Filter müssen wir sehr viel zusätzlichen Filter in die Creme geben, um SPF50 zu erreichen, was zu weißem Schleier und Zähigkeit führt. Wir arbeiten nämlich auch noch mit ungecoatetem Non-Nano-Zink. Nano-Zink wäre wiederum einfacher zu verarbeiten, aber das könnte möglicherweise in deinen Körper gelangen. Das wollen wir auch nicht!

Je mehr Zink, desto zäher, desto weniger leicht lässt es sich auftragen. Wenn das ein Grund ist, es dann doch nicht aufzutragen, sagen wir: Nimm dann lieber den Faktor 30!

Sonnenschutz SPF 30

Die Sonnenschutz Produkte von Food for Skin sind:

  • Vegan
  • Tierversuchsfrei
  • Frei von Mikroplastik, Parfüm, Parabenen und anderen schädlichen Inhaltsstoffen
  • Korallen- und meereslebenfreundlich
  • Geeignet während der Schwangerschaft und für alle ab 6 Monaten (davor gar nicht in die Sonne!)

Häufig gestellte Fragen zu SPF

Was ist SPF?

SPF steht für Sun Protection Factor und gibt an, wie viel Schutz ein Sonnenschutzmittel vor UVB-Strahlung bietet, der Strahlung, die unter anderem Sonnenbrand verursacht. Je höher der Lichtschutzfaktor, desto mehr UVB-Strahlung wird abgehalten. Kein LSF schützt zu 100 %. Wähle außerdem immer einen Breitbandschutz gegen UVA und UVB. Der Food for Skin LSF30 bietet Schutz vor beidem.

Wie funktioniert SPF?

LSF wirkt, indem es UV-Strahlung filtert, bevor sie die Haut schädigen kann. Dazu werden UV-Filter eingesetzt. Der Food for Skin LSF30 verwendet nicht-nano Zinkoxid als mineralischen UV-Filter und schützt vor UVA- und UVB-Strahlung. LSF30 blockiert bei korrekter Anwendung etwa 97 % der UVB-Strahlung. Ausreichendes und regelmäßiges Auftragen ist dabei unerlässlich.

Wofür steht der Faktor bei Sonnencreme?

Der Lichtschutzfaktor gibt das Maß des Schutzes vor UVB-Strahlung an. LSF30 lässt beispielsweise etwa 1/30 der UVB-Strahlung durch, wenn der Sonnenschutz korrekt und ausreichend aufgetragen wird. Ein höherer Faktor bedeutet also mehr Schutz, aber nicht, dass man sich unbegrenzt in der Sonne aufhalten kann. Auch mit LSF30 oder LSF50 muss man regelmäßig nachcremen.

Wie lange wirkt LSF30?

LSF30 hat keine feste Wirkungsdauer von beispielsweise 30-mal so lange, wie man ohne Sonnenschutz in der Sonne bleiben kann. Wie gut man geschützt bleibt, hängt unter anderem davon ab, wie viel man aufträgt, wie stark die Sonne ist, vom Schwimmen, Schwitzen und Abtrocknen. Trage daher mindestens alle zwei Stunden erneut auf und immer nach dem Schwimmen, starkem Schwitzen oder Abtrocknen. Das gilt auch für die Food for Skin LSF30.

Cathy Molenaar, co-founder Food for Skin

Über den Autor

Geschrieben von Cathy, Mitbegründerin von Food for Skin.

Ich war 30 Jahre lang als Hautspezialistin mit einem eigenen Salon tätig. Im Namen von Food for Skin schreibe ich über Inhaltsstoffe und Hautpflege, mit dem Ziel, ein differenziertes und vollständiges Bild zu vermitteln. Mein Fokus liegt darauf zu erklären, was funktioniert und was nicht, damit du auf der Grundlage guter Informationen fundierte Entscheidungen treffen kannst.

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